Madison Square Garden

Der Madison Square Garden ist eine der zahlreichen Ikonen New Yorks Citys, die den Ruf der Stadt als Reiseziel der Superlative unterstreichen. Bekannt als einer der berühmtesten Veranstaltungsorte für Sport und Entertainment der Welt, gehört die moderne Arena zum unverzichtbaren Besuchsprogramm. Sie bietet vielfach Gelegenheit, sich von Temperament, Sportsgeist und Lebensfreude mitreißen zu lassen. Selbst wenn gerade kein Event stattfindet, lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen dieser einzigartigen Attraktion.

Der gewaltige Rundbau, der über der unterirdischen Pennsylvania Station thront, erinnert in seiner Form ein wenig an das sagenhafte Kolosseum in Rom. Tatsächlich hat die Arena im Herzen Manhattans eine Funktion, die dem antiken Vorbild verblüffend ähnelt. Sie ist als Schauplatz von Wettkämpfen und spektakulären Shows regelmäßig ein Ort großer Emotionen.

Seit der Eröffnung an seinem heutigen Standort im Jahr 1968 hat der Madison Square Garden immer wieder große Momente der Sport- und Unterhaltungsgeschichte beschert. Unvergessen sind Ereignisse wie der vielleicht berühmteste jemals ausgetragene Boxkampf zwischen Muhammad Ali und Joe Frazier vom 8. März 1971, der als „Fight of the Century“ in die Geschichte einging, oder die legendären NBA-Finals von 1970, als die New York Knicks ihren ersten Meistertitel gewannen. Ein weiterer Meilenstein war die erste WrestleMania im Jahr 1985, die Wrestling zu einem weltweiten Unterhaltungsspektakel machte.

Daran hat sich ebenso wenig geändert wie an der einzigartigen Atmosphäre. Wer sich für Basketball oder Eishockey interessiert, sollte sich möglichst ein Spiel nicht entgehen lassen. Basketballer der New York Knicks und die Eishockeymannschaft der New York Rangers sorgen regelmäßig für elektrisierende Spannung unter den bis zu 20.000 Zuschauern, denen der Madison Square Garden Platz bietet. Auch internationale Boxkämpfe und Wettbewerbe im College-Sport stehen nach wie vor auf der Tagesordnung.

Doch hier ist längst nicht nur der Sport zu Hause. Weltstars der Musikgeschichte und legendäre Konzerte sicherten der Arena einen unumstößlichen Platz in der Geschichte der Popkultur, der fortlaufend weitere Kapitel hinzugefügt werden. Großveranstaltungen mit führenden internationalen Stars, Preisverleihungen und andere Events ziehen Tausende weitere Zuschauer in den Madison Square Garden, den die auf Effizienz bedachten New Yorker fast schon verniedlichend nur Garden nennen.

Die Bezeichnung einer der meistbesuchten Arenen der Welt als Garten, die man durchaus auch als Bekundung inniger Zuneigung interpretieren kann, hat ihren Ursprung in der Geschichte des legendären Veranstaltungsortes. Die Wurzeln liegen nämlich am Madison Square, wo im 19. Jahrhundert im Herzen der wachsenden Metropole ein Vergnügungsgarten für Belustigungen, Konzerte und sportliche Wettbewerbe angelegt wurde. Hieraus entwickelte sich eine Reihe immer größer werdender Veranstaltungsorte, die den Ort wechselten, aber den allseits bekannten und geschätzten Namen beibehielten.

Der heutige Madison Square Garden ist bereits der vierte Bau in dieser Tradition und befindet sich seit 1968 über der Pennsylvania Station. Das Symbol für die Energie und Leidenschaft New York Citys lässt sich auch außerhalb regulärer Veranstaltungstermine bestaunen. Bei einer geführten Tour erhalten Besucher Einblick in Bereiche, die normalerweise Sportlern und Künstlern vorbehalten sind, und wandelt auf den Spuren zahlreicher denkwürdiger Momente.

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