Hood River

Hood River ist ein Ort in Oregon mit enormem touristischen Potenzial. Die kleine Stadt liegt an der malerischen Mündung des Hood River in den mächtigen Columbia River und ist von einer einmaligen Naturkulisse umgeben. Neben unvergleichlichen Outdoor-Abenteuern erwartet Besucher bodenständiger Charme, eine lebendige Gastronomie und eine Reihe spannender Ausflugsziele.

Die Faszination von Hood River beginnt für viele auf dem Columbia River. Auf dem Fluss herrschen dank beständiger und kräftiger Winde ideale Bedingungen zum Surfen und Kiten, die ihresgleichen suchen. Hood River ist damit eine der bedeutendsten Adressen für Wassersportler im Westen der USA und rühmt sich daher des klingenden Beinamens „Windsurfing Capital of the World“. Daneben kann man die atemberaubende Landschaft der Columbia River Gorge beim Stand-Up-Paddling, Segeln oder an Bord eines Kajaks auf sich wirken lassen.

Wer lieber trockenen Fußes unterwegs ist, ist auf dem historischen Columbia River Highway bestens aufgehoben. Die Panoramastraße folgt zu beiden Seiten von Hood River dem südlichen Ufer des Columbia River durch die imposante Schlucht, die zu den beeindruckendsten Durchbruchstälern in Nordamerika gehört. Hier gibt es wunderschöne Wasserfälle und historische Sehenswürdigkeiten wie den Bonneville Dam zu bestaunen.

Ein verzweigtes Netz aus Wanderwegen und Mountainbike-Trails an den Hängen der Schlucht und im Hinterland lädt zu weiteren Outdoor-Erlebnissen für jeden Geschmack und Anspruch ein – vom gemütlichen Spaziergang bis zur herausfordernden Ganztagestour. Ebenso reizvoll wie die Columbia River Gorge ist die Gegend um den Mount Hood. Das majestätische Dach Oregons befindet sich nur eine halbe Autostunde südlich und ist das ganze Jahr über ein ausgesprochen beliebtes Ausflugsziel.

Auf dem Weg dorthin liegt ein bedeutendes Obstanbaugebiet, das der Hood River Fruit Loop durchquert. An der mehr als 50 Kilometer langen Route über die Highways 35 und 281 reihen sich Farmen, Weingüter und Obstgärten aneinander. Nicht ohne Grund ist die Gegend auch als Obstgarten Oregons bekannt. In dem begünstigten Klima gedeihen Birnen, Äpfel, Pfirsiche und Kirschen besonders reich. Vor allem während der Obstblüte im Frühjahr und zur Erntezeit entfaltet die Umgebung einen zauberhaften Reiz. Farmen der Umgebung locken mit Obstständen und Hofläden voller schmackhafter saisonaler Produkte, während sich in Weingütern vor Ort erzeugte Weinspezialitäten verkosten lassen.

Eisenbahnfans wird es freuen, dass man diese herrliche Gegend auch auf Schienen bewundern kann. Auf der Museumsstrecke der Mount Hood Railroad verkehren historische Züge von Hood River durch das Tal des gleichnamigen Flusses. Inmitten von Plantagen und Farmen genießt man in beschaulichem Tempo einen schönen Mix aus Landschaft und regionaler Eisenbahngeschichte. Je nach Jahreszeit sind Touren zu bestimmten Themen im Angebot, etwa Ernte-Touren, Dinnerfahrten oder Sonderzüge im Winter.

Vom Bahnhof der Mount Hood Railroad ist es nicht weit bis in die charmante Innenstadt von Hood River. Trotz der enormen Popularität hat sich die Stadt ihre liebenswürdige Bodenständigkeit bewahrt. Rings um die Oak Steet finden sich nicht nur in kulinarischer Hinsicht viele Gelegenheiten, die den Ort in nachhaltiger Erinnerung bleiben lassen. Wer angesichts der vielen Erlebnismöglichkeiten eine Nacht in Hood River verbringen möchte, kann dies im Columbia Gorge Hotel. Das historische Haus gilt als eine der ersten Adressen weit und breit.

Mit dem Western Antique Aeroplane and Automobile Museum kann sich Hood River zudem eines der größten und wichtigsten Museen der USA seiner Art rühmen. Es zeigt nicht nur eine enorme Bandbreite historischer Flugzeuge und Automobile, sondern verdankt seinen besonderen Reiz der Tatsache, dass viele der mehr als 300 Ausstellungsstücke noch voll funktionsfähig sind und zu besonderen Anlässen auch zum Einsatz kommen. Besucher können dann und wann an Bord historischer Flugzeuge sogar Rundflüge wagen, die auf dem angrenzenden Ken Jernstedt Airfield starten und landen.

Für beeindruckende Blicke über die Gegend braucht man indes nicht in die Luft zu gehen. Es genügt eine kurze Fahrt über die Hood River Bridge, einer der wenigen Querungen des Columbia River, nach Washington. Dort verheißt der Columbia River Gorge Viewpoint an der Cook-Underwood Road eine unvergleichliche Aussicht über die Stadt und das mächtige Flusstal. Eine Wanderung auf die Basaltklippen der Coyote Wall ein Stück weiter östlich ist eine weitere Möglichkeit, die Zeit in und um Hood River mit einem spektakulären Panorama zu krönen.

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